vendredi 25 septembre 2009

Niklaus von Flüe


Bruder-Klausen-Gebet

       
   

Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir,
was mich hindert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir,
was mich fördert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir
und gib mich ganz zu eigen dir.



Der Brief

Der Wortlaut des Briefes an den Rat von Bern, den Niklaus von Flüe am 4. Dezember 1482 einem Schreiber diktiert als Dank für ein Geldgeschenk der Berner, mit dem diese sich für die Vermittlung des Friedens im vorangegangenen Jahr bedanken. Dem Gehalt dieses Briefes gilt das Angebot Von Liebe wegen.

Den Ehrwürdigen!

Der Name Jesus sei euer Gruss, und wir wünschen euch viel Gutes und danken euch viel Gutes und der Heilige Geist sei euer letzter Lohn. Ich danke euch ernst und innig eure freundliche Gabe, erkenne ich doch darin eure väterliche Liebe, die mich mehr freute als die Gabe.
Ihr sollt wissen, dass ich gar zufrieden bin, und wäre sie auch die Hälfte kleiner, so wäre ich gar wohl zufrieden. Und wenn ich es um eure Liebe könnte verdienen, vor Gott oder der Welt, so wollte ich's tun mit gutem Willen.
Der Bote, dem ihr's aufgegeben, hat mir's förderlich gebracht. Bitte, lasset ihn euch auch empfohlen sein.

Von Liebe wegen schreibe ich euch mehr. Gehorsam ist die grösste Ehr, die es im Himmel und auf Erden gibt. Darum sollt ihr schauen, dass ihr einander gehorsam seid, und Weisheit ist das allerliebst deswegen, weil sie alle Dinge zum Besten anfängt.
Fried ist allweg in Gott, denn Gott ist der Fried, und Fried mag nicht zerstört werden, Unfried aber würde zerstört. Darum sollt ihr schauen, dass ihr auf Fried abstellt, Witwen und Waisen beschirmet, wie ihr noch bisher getan.
Und wes Glück sich auf dem Erdreich mehret, der soll Gott dankbar dafür sein, so mehret es sich auch im Himmel. Den offenen Sünden soll man wehren und der Gerechtigkeit allweg beistehen. Ihr sollt auch das Leiden Gottes in euren Herzen tragen, denn es ist des Menschen grösster Trost an seinem letzten End. Mancher Mensch zweifelt am Glauben, und der Teufel tut manchen Einfall durch den Glauben und allermeist durch den Glauben.
Wir sollen aber nicht zweiflerisch darin sein, denn er ist so, wie er gesetzt ist, und ich schreibe euch nicht darum, weil ich glaubte, ihr glaubet nicht recht, mir zweifelt nicht daran, dass ihr gute Christen seid; ich schreibe es euch zu einer Vermahnung, dass, wenn der böse Geist jemanden ansucht, er desto ritterlicher widerstehe. Nicht mehr. Gott sei mit euch. Gegeben auf St. Barbaratag im 82. Jahr. Darum habe ich mein eigen Insiegel auf diesen Brief drucken lassen.

Ich Bruder Klaus von Flüe Was Niklaus von Flüe in seinem Leben erkannt hat, fasst er in seinem Brief in knappe Worte:

Den Ehrwürdigen! Der Name Jesus sei Euer Gruss, und wir wünschen Euch viel Gutes und danken Euch viel Gutes und der Heilige Geist sei Euer letzter Lohn. Ich danke Euch ernst und innig Eure freundliche Gabe, erkenne ich doch darin Eure väterliche Liebe, die mich mehr freute als die Gabe. Ihr sollt wissen, dass ich gar zufrieden bin, und wäre sie auch die Hälfte kleiner, so wäre ich gar wohl zufrieden. Und wenn ich es um Eure Liebe könnte verdienen, vor Gott oder der Welt, so wollte ich's tun mit gutem Willen. Der Bote, dem Ihr's aufgegeben, hat mir's förderlich gebracht. Bitte, lasset ihn Euch auch empfohlen sein.
Von Liebe wegen schreibe ich Euch mehr. Gehorsam ist die grösste Ehr, die es im Himmel und auf dem Erdreich gibt. Darum sollt Ihr schauen, dass Ihr einander gehorsam seid, und Weisheit ist das allerliebst deswegen, weil sie alle Dinge zum besten anfängt. Fried ist allweg in Gott, denn Gott ist der Fried, und Fried mag nicht zerstört werden, Unfried aber würde zerstört. Darum sollt Ihr schauen, dass Ihr auf Fried abstellt, Witwen und Waisen beschirmet, wie Ihr noch bisher getan. Und wes Glück sich auf dem Erdreich mehret, der soll Gott dankbar dafür sein, so mehret es sich auch im Himmel. Den offenen Sünden soll man wehren und der Gerechtigkeit allweg beistehen. Ihr sollt auch das Leiden Gottes in Euren Herzen tragen, denn es ist des Menschen grösster Trost an seinem letzten End. Mancher Mensch zweifelt am Glauben, und der Teufel tut manchen Einfall durch den Glauben und allermeist durch den Glauben. Wir sollen aber nicht zweiflerisch darin sein, denn er ist so, wie er gesetzt ist, und ich schreibe Euch nicht darum, weil ich glaubte, Ihr glaubet nicht recht; mir zweifelt nicht daran, dass Ihr gute Christen seid; ich schreibe es Euch zu einer Vermahnung, dass, wenn der böse Geist jemanden darum ansucht, er desto ritterlicher widerstehe. Nicht mehr. Gott sei mit Euch. Gegeben auf St. Barbaratag im 82. Jahr. Darum habe ich mein eigen Insiegel auf diesen Brief drucken lassen.
Ich Bruder Klaus von Flüe

Die Brunnenvision · Kern der Spiritualität

  Überliefert von Caspar am Büel um 1500
  

Holzschnitt im Pilgertraktat 1487

  
   Bruder Klaus sitzt meditierend an einem Bach, den Blick ganz nach innen gerichtet. Aus einem Tempel, einem Tabernakel, entspringt eine Quelle lebendigen Wassers, das als Bach vom Berg herab unaufhörlich ins weite Land sprudelt. Der Tabernakel ist sein eigenes Herz. Handkolorierter Holzschnitt im «Pilgertraktat»  (Augsburger Inkunabel um 1488 – älteste Darstellung von Bruder Klaus).
   

Ein Mensch unterbrach seinen Schlaf, wie es Gottes Wille war, um sein Leiden [Passion Jesu] zu betrachten. Er dankte Gott wegen seines Leidens und seines Martyriums. Gott aber gab ihm die Gnade, dass er darin Kurzweil und Freude hatte. Dann legte er sich wieder zur Ruhe. Doch in seinem Schlaf oder in seinem Geist dünkte es ihn, als ob er auf einem Dorfplatz stünde. Hier sah er eine grosse Zahl von Menschen, die alle hart arbeiteten und trotzdem so arm waren. Er stand da und schaute ihnen zu und wunderte sich sehr, dass sie so viel arbeiteten und dennoch so arm waren.
  
Plötzlich zeigte sich auf der rechten Seite ein Tabernakel, wohlerbaut. Eine offene Türe führte hinein. Und er dachte bei sich: Du musst in den Tabernakel hineingehen, du musst schauen, was sich drinnen befindet und musst schnell durch die Türe eintreten. Er kam in eine Küche, die einer ganzen Gemeinde gehörte. Zur rechten Hand führte eine Treppe hinauf, vielleicht vier Stufe hoch. Ein paar Leute sah er hinaufgehen, aber nur wenige. Ihm schien, ihre Kleider seien weiss gesprenkelt.
  
Er bemerkte, wie die Stufen herab, zur Küche hin, ein Brunnen in einen grossen Trog floss. Dieser enthielt dreierlei: Wein, Öl und Honig. Dieser Brunnen bewegte sich so schnell wie der Blitz und entfachte ein brüllendes Tosen, so dass der Palast laut erschallte wie ein Horn. Und er dachte bei sich: Du musst die Treppe hinaufsteigen und schauen, von woher der Brunnen kommt. Zugleich wunderte er sich sehr, dass die Leute so arm waren und nicht zum Brunnen kamen, um daraus zu schöpfen, obwohl er doch für alle da war. Mit diesen Gedanken ging er die Stiege hinauf und gelangte in einen weiten Saal. In der Mitte sah er einen viereckigen Kasten stehen, aus dem der Brunnen sich ergoss. Er näherte sich dem Behälter und betrachtete ihn. Während er auf den Kasten zuging, sank er ein, genauso, wie wenn man durch einen Sumpf schreiten will. Da zog er schnell die Füsse an sich. Und er erkannte in seinem Geiste, wer nicht schnell seine Füsse an sich zieht [und sich tragen lässt], kann nicht zum Brunnenkasten hingelangen.
  
Der Behälter war auf den vier Seiten mit eisernen Blechen beschlagen. Und dieser Brunnen floss durch eine Röhre hindurch, dabei gab es einen so schönen Gesang im Brunnenkasten und in der Röhre, dass es ihn sehr erstaunte. Dieser Brunnen war so klar, dass jedes Menschenhaar auf seinem Boden zu sehen gewesen wäre. Und wie gewaltig er sich auch ergoss, so war doch der Kasten stets wimpernvoll, so dass er unaufhörlich überquoll. Und es dünkte ihn dabei, wieviel auch daraus floss, es war wohl dennoch immer mehr darin. Er sah, wie es aus allen Ritzen tropfte und zischte.
  
Nun dachte er bei sich: Ich will wieder hinabsteigen. Als er das tat, sah er den Brunnen mächtig in den Trog fliessen und meinte: Ich will hinausgehen und schauen, was denn die Leute so sehr beschäftigt, dass sie nicht hineinkommen, um aus dem Brunnen zu schöpfen, worin doch ein so grosser Überfluss ist. Er ging zur Tür hinaus. Dort sah er die Leute schwere Arbeit verrichten, und trotzdem waren sie sehr arm. Nun achtete er genau darauf, was sie denn taten. Da bemerkte er einen, der hatte mitten durch den Platz einen Zaun errichtet; er stand vor einer Schranke und verwehrte mit der Hand den Leuten das Weitergehen. Er sagte ihnen: Ich lass euch weder hin- noch hergehen, es sei denn, ihr gebt mir den Pfennig. Ein anderer stand da und jonglierte mit Knebeln; dabei sagte er: Es ist dazu erdacht, dass ihr mir den Pfennig gebt. Dann sah er Schneider, Schuhmacher und allerlei Handwerksleute. Und jedesmal, wenn sie ihre Arbeit verrichtet hatten, waren sie hinterher dennoch so arm, wie wenn sie gar nichts bekommen hätten. Niemand sah er hineingehen, um aus dem Brunnen zu schöpfen.
  
Als er dastand und den Leuten zusah, verwandelte sich die Umgebung und bekam die schroffen Umrisse der Gegend bei Bruder Klausens Kapelle, wo er seine Zelle hatte. Und er erkannte in seinem Geiste: Dieser Tabernakel ist Bruder Klaus [sein Inneres, sein Herz].
  
Brunnenvision von Bruder Klaus, überliefert durch Caspar am Büel (um 1500), aus dem Buch: Werner T. Huber, Bruder Klaus, Niklaus von Flüe in den Zeugnissen seiner Zeitgenossen, Benziger Verlag, Zürich 1996 – Quelle 068
     
Von der Brunnenvision sind zwei Versionen überliefert:
· Handschrift Caspar am Büel (Ambühl), vor 1500 –
Quelle 068
· Heinrich Wölflins Biografie, 1501 –
Quelle 072
  
Synoptischer Vergleich beider Versionen (am Büel – Wölflin)   


Kommentar zur Brunnenvision
  
Eine Vision ist immer auch ein Gleichnis, ein Bild. Um den Rahmen des Bildes besser verstehen zu können, müssen wir in der Zeit zurückblenden. In der mittelalterlichen Kirche steht der Tabernakel zwar vorne im Chor, aber auf der linken Seite, in die Mauer versenkt. Um das Türchen herum, sind oft gotische Bauelemente im kleinerem Format angebracht, so dass der Tabernakel aussieht wie ein Häuschen. Daher kommt auch die Bezeichnung «Sakramentshäuschen».
  
Bruder Klaus erlebt intensiv den Kontrast zwischen draussen und drinnen. Auf einem grossen Platz, der die weite Welt bedeutet, sind die Menschen mit allerlei Dingen beschäftigt. Mitten drin steht jedoch ein schönes Haus, dem Aussehen nach sogar ein Palast. Bruder Klaus nennt das Haus «Tabernakel», d. h. Haus, in dem das Allerheiligste wohnt, das Haus, in dem Gott wohnt.
  
Am 16. Oktober 1467 verliess Niklaus von Flüe Frau und Kinder, Haus und Bauernhof, er löste sich von all seiner Habe und all seinem Gehabe. Er wollte draussen in der Welt als freier Pilger umherziehen und die Wallfahrtsorte besuchen. Aber es kam alles völlig anders. Seine Berufung war eine andere. Die Richtung seines Weges änderte sich radikal, nicht nur geographisch, weil er wieder ins Obwaldnerland zurückkehrte. Der Weg nach draussen wurde umgewendet zum Weg nach innen. Gott wohnt im Innern der Menschen, im Herzen: Das Herz ist der Tabernakel. Das ist der Kern der Vision.  Drinnen, im Herzen, ist Gott zu finden, hier ist die Quelle des Lebens, des Lichtes, des Friedens und der Freude. Das Wasser aus dem Brunnen, drinnen im Haus, drinnen im Herzen, ist die Gnade Gottes, die Leben gibt – Gabe Gottes, Geschenk Gottes. Wenn dieses nun – man bedenke, es ist ein Bild –, aus dreierlei besteht, nämlich aus Wein, Öl und Honig, so könnte man meinen, dies beziehe sich auf die Dreifaltigkeit Gottes: Wein = Vater, Schöpfer; Öl = Sohn, der Gesalbte (=Christus); Honig = Heiliger Geist, Liebe. Dies kann so gedeutet werden, ist jedoch nicht zwingend. Näherliegend zu sein scheint der Pfingsthymnus «Veni, Creator Spiritus» (Komm, Schöpfer Geist – 9. Jh. – siehe Link unten), in deren zweiten Strophe der
Geist Gottes ein «lebendiger Brunnen» (fons vivus) genannt wird und daran anschliessend «Feuer» (ignis = Wein), «Liebe» (caritas = Honig) und «Seelensalbung» (spiritalis unctio = Öl).
  
Brunnen, Honig ... Unverkennbar erscheint nun auch eine Querverbindung zu einer Stelle im sogenannten «Pilgertraktat» (
Quelle 048), wo der unbekannte Pilger in seiner eigenen Interpretation des Meditationsbildes von Bruder Klaus schreibt: «... er [Gott] ist ein Brunnen, aus dem alle Weisheit ausfliesst, diese wird dem mitgeteilt, der ihrer aus echter Liebe begehrt. Das ist die süsse Einfliessung des Heiligen Geistes, dadurch es uns ermöglicht wird, dass wir seine klare Gottheit ewig anschauen können.»
  
Bruder Klaus will den Fluss, hinauf bis zur Quelle, erforschen. Aber es versagt ihm die Kraft seiner Füsse. Er droht im Sumpf seiner eigenen Möglichkeiten zu versinken. Der Mensch ist nicht stark aus eigener Kraft (1 Sam 2,9; Ps 33,13–22; 147,10–11), er muss auf Gott vertrauen und sich von seiner Liebe tragen lassen, der Mensch ist auf die geschenkte Kraft und Weisheit Gottes angewiesen. Er muss seine Eigendynamik, sein eigenes Machtgehabe, alles Unwesentliche, ganz und gar loslassen. Nur so kann er sein Leben in wesentlicher Weise gewinnen, von Gott neu als Geschenk empfangen.
  
Der Mensch kann nicht selber Gott sein, vielmehr sollte er zuerst recht Mensch werden und der Bestimmung des Schöpfers entsprechen, er soll Kind Gottes werden und in seiner Nähe, in seiner liebenden Zuwendung leben. Aber seit Jahrhunderten, ja Jahrtausenden wollen die Menschen selber mächtig sein. 500 Jahre vor Christi Geburt meinte eine Gruppe von Menschen, die sich selbst für die Weltlelite hielt, wenn der Mensch die Zahlen kenne, dann könne er letztlich die ganze Welt beherrschen. Im Geld wurde diese Idee von der Macht der Zahlen schliesslich Wirklichkeit, Missbräuche mit tragischen Auswirkungen inbegriffen. Geld ist Zahl, Geld ist das Mass aller Dinge. Messen aber die Menschen nicht mit dem falschen Mass? Die Vision enthält darum auch eine handfeste Kritik über den Missbrauch des Geldes. Dabei erscheinen die im Bilde gezeichneten Menschen mehr als «kleine Fische», wenn sie, um leben zu können, für ihre Leistungen Geld fordern.
  
Alles im Leben der Menschen hat anscheinend seinen Preis, alles wird mit Zahlen gemessen, alles und jedes ist der Diktatur des Geldes unterworfen. Und so könnte der Kontrast nicht grösser sein, zwischen draussen und drinnen, wenn man diesem eigendynamischen Treiben der Menschen einen Vers im Prophetenbuch Jesaja entgegenstellt: «Auf, ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser! Auch wer kein Geld hat, soll kommen. Kauft Getreide, und esst, kommt und kauft ohne Geld, kauft Wein und Milch ohne Bezahlung!» (Jes 55,1; vgl. Joh 7,37) – In einer anderen Vision, der Vision vom singenden Pilger, wird das Verhalten der Menschen noch krasser geschildert: Vor lauter Jagd nach dem Geld haben sich die Menschen von der «Wahrheit» abgewandt; diese erscheint hinter ihrem Rücken in der Gestalt eines Veronika-Tuches, d. h. als der Schmerzensmann Jesus.
  
Eingangs der Vision wird gesagt, dass Bruder Klaus die Passion Christi betrachtet hat – dieser Gedanke ist für das Verstehen der ganzen Vision wichtig. Plötzlich öffnet sich eine Türe und er tritt ein in die Vision. Im Leiden und Sterben Jesu am Kreuz offenbart sich die befreiende und lebendig machende Wahrheit, nämlich die Wahrheit der masslosen Liebe Gottes. Das Tun Gottes ist völlig frei von jeglichem Mass, die Zahl des Menschen ist ihm unbekannt. In der Vision erscheint dieser Kontrast als Sinnspitze: Der von der Zahl geprägten Macht der Menschen setzt Gott seine masslose Liebe entgegen. Gegenüber der menschlichen Macht zeigt sich diese Liebe – die keinen Massstab kennt –, in Jesus am Kreuz zunächst als ausweglose Ohnmacht (vgl. 1 Kor 1,22–28). Im Weg nach innen erweist sie sich aber als die allein rettende Macht, als einzige Quelle des Lebens. Insofern wird das Kreuz zum Mass aller Dinge, zum Zeichen der wirklichen Macht. Gott, dessen Gnade und Liebe über alle Masse gross sind, wird in der Vision symbolisiert durch den überfliessenden Brunnen (der wiederum auf Hebräisch «Ajin schephah» heissen müsste).
  
Im 15. Jahrhundert ereignete sich der Übergang von der Naturalienwirtschaft zur Geldwirtschaft. Für viele brachte dies einen praktischen Nutzen, öffnete aber auch die Tore für den Missbrauch. Akademiker erkannten die neue Situation auf ihre Weise. Kaum hatten sie ein Studium in den Freien Künsten (artes liberales) abgeschlossen, versuchten sie im kirchlichen Bereich unterzukommen. Eine Pfründe sollte ursprünglich den Lebensunterhalt sichern. Das änderte sich. Nun setzte zunehmend eine Jagd nach Pfründen ein. Es konnten durchaus auch mehrere sein, an verschiedenen Orten, auch weit weg, das Geld war ja leichter zu transportieren als Naturalien. Diese «Pfründenjäger» im Kirchenwesen waren jedoch oft nicht Priester sondern einfach nur Nutzniesser. Einige von Ihnen reisten extra nach Rom und stellten sich in päpstliche Dienste – wie auch immer. Zurück brachten sie dann ein Pergament mit einem Bleisiegel, das ihnen eine bestimmte Pfründe zusichern sollte, die Inhaber der Vergaberechte wurden vorher nicht gefragt und so vor den Kopf gestossen. Ein solcher Pfründenjäger wurde bald auch «Kurtisan» genannt. Waren die Verantwortlichem ihm nicht zu willen, setzte er alle möglichen Tricks ein, um sein Vorhaben durchzusetzen. Ein berüchtigtes Beispiel dafür war Nicolao Garriliati, der in Bern um 1480/81 für grosses Aufsehen sorgte (vgl.
Quelle 004). Das Pfründenwesen nahm Ausmasse und Auswüchse an, die dem Ansehen der Kirche massiv schadeten. Die inneren Werte wurden vernachlässigt, die Jagd nach dem Geld verhinderte die innere Einkehr, den Gang in den Brunnen. Ämter, die eigentlich der Verbreitung der inneren Werte – dem Brunnen – dienen sollten, wurden ins Gegenteil pervertiert, sie wurden zum Geldeintreiben missbraucht.
  
Werner T. Huber

   

Hostieneisen 1761    Den Zusammenhang zwischen der Brunnenvision und der Passionsmeditation von Bruder Klaus illustriert treffend ein Hostieneisen aus dem Jahre 1761: Bruder Klaus zeigt mit der rechten Hand auf das Kreuz und die Marterwerkzeuge, Lanze und Speer mit dem Essigschwamm. Aus dem Tabernakel (Tempel) auf der linken Seite sprudelt eine Quelle hervor.
    


  

  
Transkribierter Originaltext mit einleitendem Kommentar (PDF)
  
Synoptischer Vergleich beider Versionen (am Büel – Wölflin)
  
Hymnus «Veni, Creator Spiritus» – «Komm, Schöpfer Geist»
  
Und das Brot der Armen? – Konfrontation der Werte in der Brunnenvision
  
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Bruder Klaus · Niklaus von Flüe · Flüeli-Ranft · Schweiz
© 1998–2009 ·
nvf.ch, brunnenvision.ch und bruderklaus.eu (vormals: bruderklaus.ch)
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Letzte Dateiänderung: 04.09.2009 15:51:24



  




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Durrer, Robert, Staatskanzlei Obwalden, Sarnen, Erstauflage
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1671
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Besinnungen für jeden Tag anhand des Meditationsbildes von
Bruder Klaus
Niklaus von Flüe - ein politischer Mystiker
Appius, Guido / Signer, Walter, Bruder-Klausen-Stiftung,
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Illustrierte viersprachige Kurzbiografie (deutsch, englisch,
französisch, spanisch); herausgegeben zur Europäischen
Ökumenischen Versammlung 1989 in Basel
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Bolliger, Max, Bruder-Klausen-Stiftung, Sachseln, Neuauflage
2005, 76 S., erste Herausgabe 1987, Fr. 19.50
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Christen, Eduard / Kirchschläger, Walter, Räber Verlag,
Luzern, 1992, 74 S., Fr. 18.80
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Keel, P. Anselm, Bruder-Klausen-Stiftung, Sachseln,
3. Auflage 2004, 48 S., unveränderter Nachdruck der
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Volkstümliche Kleinschrift, die das partnerschaftliche
Miteinander von Niklaus und Dorothea durch ihr ganzes Leben
aufzeigt
Dorothea - Bruder Klausens Frau
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Bruder Klaus, der Beter im Ranft
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Ich, Bruder Klaus von Flüe
Meier, Pirmin, Ammann-Verlag, Zürich, 2. Auflage 2000,
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Interessierte
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Niklaus von Flüe - Charisma, Geheimnis
Schulthess, Benno, Eigenverlag, 2005, 64 S., Fr. 32.00
Bildband über eine künstlerische Annäherung an Bruder
Klaus, mit ergänzenden Texten
Niklaus von Flüe
Bauer-Familienvater-Gottesfreund-Friedensstifter
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Bruder Claus von Flüe: Erleuchtete Nacht
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Zugänge und Betrachtungen zum Weg von Bruder Klaus
sowie Holzschnitte und Texte zu seinen Visionen
Klaus von Flüe - der Friedensheilige
Stiefvater, Alois, Christiana-Verlag, Stein a. R., 11. Auflage
1987, 56 S., Fr. 6.80
Lebensbild von Bruder Klaus und Erklärung seines
Meditationsbildes
8
Niklaus von Flüe
Stirnimann, Heinrich, Universitätsverlag, Freiburg,
2. unveränderte Auflage 2001, 350 S., Erstauflage 1981,
Fr. 65.00
Historisch-kritische Studien über die Glaubensrede, das Gebet
und das Meditationsbild von Bruder Klaus
Das Wunder von Sachseln
Studer, Walter / Huber-Brast, Gertrud, Christiana-Verlag,
Stein a. R., 1998, 250 S., Fr. 19.80
Wie Ida Jeker und drei andere Frauen durch Bruder Klaus
wunderbar geheilt wurden
Die Visionen des Niklaus von Flüe
von Franz, Marie-Louise, Daimon-Verlag, Zürich, 5. Auflage
1998, Erstauflage 1959, 144 S., Fr. 26.50
Tiefenpsychologische Auslegung aus der Reihe "Studien aus
dem C.G. Jung-Institut Zürich"
Das Stanser Verkommnis
Ein Kapitel eidgenössischer Geschichte
Walder, Ernst, Historischer Verein Nidwalden, Stans, 1994,
261 S., Fr. 38.00
Neue Untersuchung über die Entstehung des Verkommnisses
von Stans in den Jahren 1477-1481
Niklaus von Flüe
Die älteste Biographie über Bruder Klaus (1501)
Wölflin, Heinrich, Lothar E. Kaiser, Malters, 2005, 72 S.,
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Der Skriptor und Buchmaler Klaus-Peter Schäffel stellt mit
seinem von Hand geschriebenen und gemalten Werk packend
und anschaulich die Frage, wie es wäre, wenn Bruder Klaus
heute lebte
9
Ranft - Erzählung und Erzählung der Erzählungen
Züfle, Manfred, NZN-Verlag, Zürich, 1998, 180 S., Fr. 37.00
Wertvoll für alle an Bruder Klaus Interessierten in Theologie,
Soziologie, Geschichte und Lehrfach, die seine Person schon
kennen
10
3 Pilgerführer
Weg der Visionen: Flüeli-Ranft - Sachseln
Bruder-Klausen-Stiftung, Sachseln, Neuauflage 2007, 28 S.,
Fr. 2.00
Ein Weg-Begleiter mit dem Wortlaut der sechs Visionen und
Schlüsselworten der Hl. Schrift zum Nachdenken
Geistige Wegzeichen am Bruder-Klausen-Weg
Stans-Ranft
Gemperle, P. Josef, Bruder-Klausen-Stiftung, Sachseln, 1992,
Fr. 2.00
Eine Annäherung in fünf Schritten an die Vision "Bund"; ein
Projekt des Standes Obwalden zur 700-Jahr-Feier der
Eidgenossenschaft 1991
Bruder Klaus und seine Heiligtümer
Kaiser, Lothar Emanuel, Kunstverlag Josef Fink,
Lindenberg/D, 2. Auflage 2007, 60 S., Fr. 10.00
Dieser Kunst- und Kulturführer stellt die Heiligtümer in
Sachseln - Flüeli - Ranft vor und vermittelt mit Einschubtexten
ein vertieftes Verständnis für Bruder Klaus
Die Kapelle St. Niklausen bei Kerns
Müller, Eduard, Gesellschaft für Schweiz. Kunstgeschichte
(GSK), Bern, 1996, 28 S., Fr. 8.00
Kunstführer über das Heiligtum, das in seinem Ursprung in die
Zeit vor Bruder Klaus zurückgeht
Unterwegs auf dem Jakobsweg
Schneller, Daniel, Gesellschaft für Schweiz. Kunstgeschichte
(GSK), Bern, 1999, 88 S., Fr. 18.00
Ein handlicher Wanderführer zu den Kirchen, Klöstern und
Kapellen in Obwalden
11
4 Für Schulunterricht und Katechese
Niklaus von Flüe - Offen für Gott und bereit für die
Menschen
Frei, Othmar / Zahner, Urs, Bruder-Klausen-Bund, Sachseln,
1987, Fr. 7.00, Arbeitsblatt für Schüler Fr. 0.60
Eine Lektionsreihe für den Religionsunterricht auf der
Mittelstufe (5./6. Klasse)
Niklaus von Flüe - der Beter - der Friedensstifter
Sigrist, Yolanda / Rickenmann, Inge, Bruder-Klausen-Bund,
Sachseln, 2. Auflage, 1987, Fr. 9.00
Arbeitsblätter (mit 4 Dias) für den Religionsunterricht auf der
Unterstufe
Weg nach Innen
Spichtig, Margrit / Wild, Peter, Walter-Verlag, Olten,
3. Auflage, 1984, Lehrerheft 35 Seiten, Fr. 4.50
Für den Religionsunterricht im 7. bis 9. Schuljahr
12
5 Gebetshilfen / Meditationsbild
Ältestes Bild von Bruder Klaus
Andachtsbildchen 7x10,5 cm, Bruder-Klausen-Bund,
Sachseln,
a) mit Bruder-Klausen-Gebet
b) mit Kurzbiografie
c) mit Friedensgebet
d) blanko
Fr. 0.30 (100 Stück Fr. 27.00)
Erhältlich in deutsch, französisch, italienisch, englisch,
spanisch, portugiesisch, holländisch, russisch und chinesisch;
Eindruck nach Vorlage möglich
Bruder-Klausen-Lieder
Bruder-Klausen-Bund, Sachseln, Fr. 1.00
Blatt mit acht Liedern als Ergänzung zum neuen Katholischen
Gesangbuch
Bruder-Klausen-Litanei
Andachtsbildchen 8,8x12,5 cm, vierseitig, Bruder-Klausen-
Bund, Sachseln, Fr. 0.50
Das älteste Bild von Bruder Klaus
Farbposter, 97 x 55 cm, vierfarbig, Fr. 5.00
Farbposter, 48 x 25 cm, vierfarbig, Fr. 2.50
Gemälde von 1492 auf dem Altarflügel der Pfarrkirche
Sachseln
Gebet für die Familie
Andachtsbildchen 8,5 x 12,5 cm, Bruder-Klausen-Bund,
Sachseln, Fr. 0.30
Gebet um die Seligsprechung von Dorothea
Andachtsbildchen 9 x 14 cm, vierseitig, Schweiz. Verband
Katholischer Bäuerinnen, 1991, Fr. 0.30 (100 Stück Fr. 27.00)
13
Gebete und Novenen zum heiligen Bruder Klaus
Bruder-Klausen-Bund, Sachseln, 4. erweiterte Auflage 1998,
48 S., Fr. 3.00
Novenen, Litanei und weitere Gebete; illustriert
Meditationsbild von Bruder Klaus
Bruder-Klausen-Bund, Sachseln, 68 x 75 cm,
5-Farbendruck auf Leinen, Fr. 19.00
Weg des Glaubens - mit dem heiligen Bruder Klaus
Bruder-Klausen-Bund, Sachseln, 1994, 36 S., Fr. 3.00
Bruder-Klausen-Andacht
Wege in die Tiefe mit Bruder Klaus
Bruder-Klausen-Stiftung, Sachseln, überarbeitete Neuauflage
2005, 32 S., Fr. 3.00
Mit Gedanken zu den Visionen von Bruder Klaus Kraft aus der
Tiefe schöpfen
Das Gebetbuch des heiligen Bruder Klaus
Abel, Winfried, Christiana-Verlag, Stein a. R., 4. Auflage 1999,
48 S., Fr. 5.00
Gediegene Kurzdarstellung des Meditationsbildes
14
6 Audiovisuelle Medien
6.1 DVD / Videos
Niklaus und Dorothea von Flüe
Drei Tonbilder auf DVD, Bruder-Klausen-Stiftung, Sachseln,
2006, Fr. 38.00
• Offen für Gott - bereit für den Menschen, Niklaus
von Flüe, 1981
Karl Gähwiler / Margrit Spichtig machen im Lebensbild
von Bruder Klaus vertraut mit seiner Person, seiner
Berufung und seiner Botschaft
• Niklaus von Flüe - Kraft aus der Tiefe, 1987
Bruno Fäh zeigt aus welchen Quellen Bruder Klaus
gelebt hat
• Dorothea und Bruder Klaus - in Gott vereint, 1997
Karl Gähwyler erzählt in eindrücklichen Bildern und mit
einem nachhaltigen Text die Geschichte von Dorothea
Wyss, der Frau, ohne die es keinen Bruder Klaus
gegeben hätte
Niklaus von Flüe - In den Ranft gehen
Bruder-Klausen-Stiftung, Sachseln, 2008, DVD, 26 Min.,
Fr. 29.50
Die neue DVD will jungen Menschen die Schätze aufzeigen,
welche ihnen das Leben von Bruder Klaus bietet. Neben dem
Film enthält die DVD auch reiches Dokumentationsmaterial
(Texte und Bilder) für die Arbeit in der nachschulischen
pfarreilichen Jugendarbeit und mit Jugendgruppen.
Bruder Klaus - ein Heiliger für unsere Zeit
Schaller, P. Leodegar, Sachseln/Flüeli-Ranft Tourismus, 1991,
VHS-Video oder DVD, 35 Min., Fr. 35.00
Die wichtigsten Stationen aus dem Leben von Bruder Klaus,
kurz, prägnant und lebendig
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6.2 CD / Kassetten
Niklaus von Flüe - Bruder Klaus.
Sein Leben - seine Botschaft
Freiburger Musik Forum, Freiburg i.Br./D,
Text: Lothar E. Kaiser; Musik: P. Theo Flury/Hans Zihlmann,
2003, CD, 72 Min., mit illustriertem Textheft, Fr. 29.50
Auf der ersten CD zum Leben von Bruder Klaus und seiner
Botschaft sind Musik und Text zu einem lebendigen Ganzen
gefügt
Ganz nah und weit weg
Fragen an Dorothee, die Frau des Niklaus von Flüe
Obermüller, Klara, Rex-Verlag, Luzern, Nachauflage 2007,
1981 erstmals erschienen, CD, 53 min., Fr. 29.90
Die CD ist integriert in den Geschenkband „Ganz nah und weit
weg" mit dem illustrierten Text des Hörspiels
erdreich - himmelreich
Stimmer-Salzeder, Kathi, Verlag Kathi Stimmer-Salzeder,
Musik und Wort, Aschau am Inn/D, 2002, CD, 68 Min.,
Fr. 19.50, Kassette Fr. 18.00
Lieder für Dorothee und Klaus von Flüe
Messen zu Ehren des hl. Niklaus von Flüe
Hilber, J.B. / Garovi, Josef, Singkreis Maihof, Luzern, 1991,
CD, 54 Min., Fr. 35.00, Kassette Fr. 25.00
Zwei wichtige Dokumente der schweizerischen Kirchenmusik
des 20. Jahrhunderts
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7 Nicht deutschsprachige Literatur
7.1 Français
Chemin des visions: Flueli-Ranft - Sachseln
compagnon de route, 1991, 28 p., Fr. 1.00 (prix de revient)
Texte des six visions, mot-clé de la Sainte-Ecriture, Méditation
Frère Nicolas - Compagnon pour notre vie
Bruder-Klausen-Stiftung, Sachseln, 2005, 48 p., Fr. 5.00
Biographie illustrée
Prière pour la canonisation de Dorothée de Flue
Schweiz. Verband Katholischer Bäuerinnen, 1991, 9 x 14 cm,
Fr. 0.30 (paquet à 100 Fr. 27.-)
Prieres et neuvaines à saint Nicolas de Flue
Ligue St-Nicolas de Flue, St-Antoine FR, 5e édition, 1998,
64 p., Fr. 3.00
Le livre de prière du saint frère Nicolas
Abel, Winfried, Edition Christiana, Stein a. R., 1989, 48 p.,
Fr. 5.00
L'histoire d'un homme, Nicolas de Flue
Anet, Daniel / Martignay, Claude / Howe, John, la joie de lire,
1991, 32 p., Fr. 21.00
Très belle édition illustrée s'adressant aux jeunes
Nicolas de Flue - un mystique politique
Appius, Guido / Signer, Walter, Bruder-Klausen-Stiftung,
Sachseln, 3e édition 2003, 36 p., Fr. 4.50
17
Prier 15 jours avec Nicolas de Flue
Baud, Philippe, nouvelle cité, Montrouge/F, 2002, 128 p.,
Fr. 25.30
Nicolas de Flue est connu comme homme de prière
exceptionnel. L'auteur de ce livre lui propose comme maître
spirituel.
Le protecteur de la Patrie
Dutli-Rutishauser, Maria, Editions Christiana, Stein a. R.,
270 p., Fr. 15.60
Roman historique
La couronne invisible
Jungo, Michel, Editions Christiana, Stein a. R., 2e édition
1995, 120 p., Fr. 12.00
Histoire de Dorothée Wyss, épouse de saint Nicolas de Flue
Nicolas de Flue - Frère Nicolas. Le saint de la paix
pour le monde entier
Kaiser, Lothar Emanuel, Editions du signe, Strasbourg/F,
2002, 64 p., Fr. 16.90
Son efficacité en tant que médiateur de la paix dans
l'histoire et dans le monde actuel depuis le Burundi et
jusqu'en Sibérie
Saint Nicolas de Flue
Küchler-Ming, Rosalie, von Ah Druck, Sarnen, Nouvel édition
2005, 70 p., Fr. 12.00
Sérieuse et courte biographie
7.2 Italiano
Fratel Nicolao - Compano della nostra vita
Bruder-Klausen-Stiftung, Sachseln, 2005, 48 p., Fr. 5.00
18
Sentiero delle Visioni: Flüeli-Ranft - Sachseln
Bruder-Klausen-Bund, Sachseln, 1992, 28 p., Fr. 1.00
Le sei visioni secondo la testamonianza di San Nicolao;
parole-chiave della Sacra Scrittura Spunti di riflessione
Il Libro di preghiera del Santo Fratel Nicolao
Abel, Winfried, Edizione Christiana, Stein.a.R., 1999, 48 p.,
Fr. 5.00
San Nicolao della Flue
Küchler-Ming, Rosalie, Edizione Benziger, Einsiedeln, 1985,
53 p., Fr. 12.00
Biografia tradotto dal francese
7.3 English
Brother Klaus - Our companion through life
Bruder-Klausen-Stiftung, Sachseln, 2005, 48 p., Fr. 5.00
The Prayer Book of St. Nicholas of Flue
Abel, Winfried, Christiana Edition, Stein a.R., 1999, 48 p.,
Fr. 5.00
Mystery of the center
Nicholas of Flüe - a political Mystic
Appius, Guido / Signer, Walter, Bruder-Klausen-Stiftung,
Sachseln, 3rd edition 2003, 36 p., Fr. 4.50
Nicholas of Flüe - Brother Nicholas.
The Saint of Peace throughout the World
Kaiser, Lothar Emanuel, Editions du signe, Strasbourg/F,
2002, 64 p., Fr. 16.90
His activity as mediator of peace in history and in todays world
from Burundi to Siberia
19
7.4 Espanol
El Hermano Klaus - Un companero a lo largo de la vida
Bruder-Klausen-Stiftung, Sachseln, 2005, 48 p., Fr. 5.00
Nicolás de Flüe - mistico y politico
Appius, Guido / Signer, Walter, Bruder-Klausen-Stiftung,
Sachseln, 3. Auflage 2003, 36 p., Fr. 4.50
7.5 Weitere Sprachen
Niklaus von Flüe - ein politischer Mystiker
Appius, Guido / Signer, Walter, Bruder-Klausen-Stiftung,
Sachseln, 3. Auflage 2003, 36 p. Fr. 4.50
Illustrierte, viersprachige Kurzbiografie (deutsch, englisch,
französisch, spanisch); Beiblätter mit Übersetzungen in 30
weitere Sprachen erhältlich
20
8 Nicht deutschsprachige audiovisuelle
Medien
8.1 Français
Frère Nicolas - un saint pour notre temps
Schaller, Père Leodegar, tourisme Sachseln/Flüeli-Ranft,
1994, DVD, 35 min., Fr. 35.00
Le tableau de méditation de frère Nicolas
Bruder-Klausen-Bund, Sachseln, imprimé en 5 couleurs sur
toile (68 x 75 cm), Fr. 19.00
8.2 Italiano
In quadro della meditazione di S. Nicola
Bruder-Klausen-Bund, Sachseln, policromo su tela
(68 x 75 cm), Fr. 19.00
8.3 English
The Prayer Cloth of Brother Klaus
Bruder-Klausen-Bund, Sachseln, five-coulor print on cloth in
original size (68 x 75cm), Fr. 19.00
8.4 Weitere Sprachen
Meditationsbild von Bruder Klaus
Bruder-Klausen-Bund, Sachseln, 68 x 75 cm,
5-Farbendruck auf Leinen, Fr. 19.00
21
Die fortlaufend aktualisierte Literatur- und
Medienliste finden Sie im Internet unter:
www.bruderklaus.com > Literaturliste
Stand: 01.August 2009
(Preisänderungen vorbehalten)
libret t o
BUCHLADEN
DORFSTRASSE 6, 6072 SACHSELN
BRUDER KLAUSEN LITERATUR
KARTEN
KERZEN
GESCHENKARTIKEL
TELEFON 041 660 58 88, FAX 041 660 58 55
Lageplan vom Dorfkern Sachseln mit Libretto

Scandales en Suisse dans le canton de Vaud

Prisons Établissements de la plaine de l'Orbe

Monsieur Marc Etienne Burdet, qui a notamment révélé les fraudes électorales, est au Mitard ( une cellule disciplinaire d'isolement, cachot frigorifié sans couvertures ) des EPO d'Orbe pendant des semaines sans raisons sérieuses.

www.burdet.info

Un message de soutien de votre part le toucherait beaucoup, écrivez-le immédiatement, le monde est déjà meilleur grâce à ce geste d'amitié si simple. Une carte postale suffit ou une réponse  par email qu'on lui fera suivre.

Son adresse: Marc-Etienne BURDET. La Colonie 3/42. Case postale 150. CH 1350 Orbe, Suisse

Mieux encore,  signer et faire signer, même par des étrangers, la pétition qui est sur le site.
http://burdet.info/petition/index.html

Les enveloppes de vote jaunes sont toujours translucide sous spot lumineux, aucun secret de vote. Nous recommandons de plier votre bulletin afin de rendre leurs tricheries plus difficiles.

Recours final au tribunal fédéral


Le nom des partis et des candidats est très visible par transparence sous halogène à 20 Watts

Un vrai sceau et à côté, un sceau trafiqué sans les inscriptions officielles.



Sous lampe halogène de 20 Watts (sic, vingt), la croix d'un NON très visible par transparence juste à côté du carré noir fait pour viser les nons...Le secret de vote est une mascarade.


On voit que c'est bien l'enveloppe jaune avec les inscriptions officielles écrites dessus (à gauche).
Chaque greffe municipal peut être équipé de telles lampes halogènes ou similaires. C'est la porte ouverte à des mesures de rétorsion contre les citoyens, à du mobbing, à des licenciements...

On peut aussi changer certaines enveloppes jaunes avec celles du matériel de réserve.

http://desiebenthal.blogspot.com/2009/06/recours-final.html

Autre scandale, la mesquinerie en système:

l'État de Vaud exploitait un surveillant à l'école d'agriculture et viticulture, à Marcellin.

C'est 24 heures qui révèle l'affaire.

Le surveillant de l'internat du centre de formation, congédié durant l'été, dénonce: il n'avait pas de contrat de travail, pas de salaire, pas de vacances, pas d'assurance-chômage, il avait seulement un studio de 20 m2, dont il devait payer la location durant les vacances scolaires.

Cela signifie un salaire de quatre francs de l'heure et une violation de ses droits. ...

Autres scandales:

+  Abus fiscaux
+  Affaire Simonin
+  Burdet et Ferrayé
+  Groupement bénévole européen
+  Il couvre les abus des assurances
+  Il couvre les abus des banques
+  M. Marcel-Capt Pignat
+  Plusieurs autres affaires...


"Quand les bornes sont dépassées, il n'y a plus de limites"

Georges Pompidou.

La crise financière est-elle sans limites ? Vous pouvez poser des limites. Comment ?

Plus de gens devraient lire cet article, tout simplement

Sur l'Internet les lecteurs ont le pouvoir! Ils décident quelle information fera le tour du globe! Peut-être vous n'en êtes pas conscient, mais si chaque lecteur envoie un lien à trois autres personnes intéressées, il suffit de vingt pas pour atteindre 3,486,784,401 personnes! Vous voulez le voir se produire? Utilisez votre pouvoir !

3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 x 3 = 3,486,784,401

à faire circuler largement, merci, le monde est déjà meilleur grâce à ce simple geste de solidarité.

jeudi 24 septembre 2009

E-Voting...attention

«Le vote électronique est incontrôlable»

Pierre Santschi s'est inquiété mardi au Conseil communal de Lausanne de l'introduction du vote par Internet pour les Suisses de l'étranger. Selon l'écologiste, le canton s'apprête à adopter le système testé à Genève qu'il juge «incontrôlable».


Pierre Santschi s'est inquiète de l'introduction du vote par Internet. (Photo: Keystone)

Le syndic Daniel Brélaz a confirmé que la ville de Lausanne s'occupait des votes des Suisses de l'étranger dépendant du canton de Vaud sur mandat du canton. En conséquence, c'est l'autorité cantonale qui fixe les règles du jeu.

D'une manière générale, le syndic s'est dit conscient des problèmes de contrôle que le vote par Internet peut poser. Le Conseil communal a accepté à une large majorité une résolution demandant à la municipalité de l'informer des développements du vote par internet.

(ats)

Objet : Umfrage zu E-Voting: Bitte Nein stimmen!

Guten Tag

Bitte unbedingt bei dieser Umfrage von http://www.facebook.com/l/050cd;20minuten.ch mitmachen und Nein stimmen: http://www.facebook.com/l/050cd;www.20min.ch/news/luzern/story/15607662

Gruss Anian Liebrand
Luzern

Junge SVP will nichts von E-Voting wissen

Mit der Stimmabgabe am Computer sollen vor allem Junge an die Urne gelockt werden. Trotzdem hält die Junge SVP Luzern nichts von den Plänen des Kantons, das E-Voting einzuführen.

Interaktiv-Box

Sie äussert vor allem Sicherheitsbedenken und glaubt zudem nicht, dass dies mehr Menschen zum Abstimmen bringen werde. Das Luzerner Justiz- und Sicherheitsdepartement plant ab 2010 einen Probelauf für die elektronische Stimmabgabe.


"Islamophobie ou légitime défiance?"

Lundi prochain 28 septembre à 19h00, le Mouvement suisse contre l'islamisation (MOSCI) tiendra son assemblée générale à Lausanne, à l'Hôtel Continental en face de la gare.

Ne manquez pas cette assemblée qui, à côté de questions statutaires, sera suivie par une conférence extrêmement intéressante de

Mme Mireille Valette,

auteur de l'excellent ouvrage intitulé

 "Islamophobie ou légitime défiance?",

sur le thème "Intégrisme islamique - de concessions en démissions, comment se délitent les démocraties".

Plus sur le site www.mosci.ch.

La police du commerce lausannoise veut censurer le MOSCI

 

La police du commerce lausannoise s'entête à contester illégalement au MOSCI le droit distribuer ses dépliants lors de ses stands et d'y avoir des exemplaires de Vérités sur l'Islam, le privant ainsi de ses principaux moyens d'information. Il s'agit de la troisième requête de la police du commerce allant dans ce sens.

Des membres du MOSCI présents sur le stand samedi 29 août ont par ailleurs été l'objet d'insultes, notamment à caractère racistes, de menaces, et de lancers d'œufs de la part de musulmans. Ceux-ci n'aient pas eu connaissance de la documentation contestée par la police du commerce. Malgré tout, cette dernière préfère blâmer les victimes que leurs agresseurs, justifiant ainsi des comportements violents.

Le MOSCI :

  • Relève que la police du commerce préfère violer la Constitution que de frustrer des islamistes et qu'elle avance dans la direction des revendications de l'Organisation de la Conférence Islamique visant à interdire la « diffamation des religions ».
  • Condamne la tentative d'intimidation et de censure absurde de la police du commerce lausannoise, ceci notamment du fait de ses aspects illicites et antidémocratiques.
  • Persistera à distribuer sa documentation à Lausanne.
  • Est prêt à agir en justice, quitte à monter jusqu'à le CEDH s'il le fallait, pour défendre ses droits et ceux de chacun à être informé.

 

Les précédents


Le 4 décembre, suite à une distribution de dépliants sur la place St-Laurent à Lausanne, la police du commerce avait envoyé une lettre au MOSCI lui demandant de ne plus distribuer lesdits documents à Lausanne. Du fait de l'absurdité d'une telle demande et de son anticonstitutionnalité, le MOSCI considéra cette demande comme lettre morte.

Suite à la demande du MOSCI de pouvoir tenir des stands à Lausanne, notamment le 29 août 2009, la police du commerce fit figurer une réserve dans son autorisation en spécifiant qu'elle ne l'autorisait pas à y tenir ses dépliants à disposition ainsi que la brochure « Vérités sur l'islam ».

Extrait de la lettre du 29.08.2009

Le MOSCI, par un courrier du 26 août, avait demandé, sans succès, à la cheffe de la police du commerce de revoir sa réserve afin de clarifier la situation, attirant son attention sur l'absence de fondements, notamment sur le plan légal, de sa réserve. Au cas échéant, il annonçait que les dépliants et la brochure seraient tenus à disposition du public, ce qui fut fait au final.

La police du commerce persiste et signe


Il fallut attendre le 1er septembre pour que la police du commerce réitère sa demande pour les stands à venir en demandant au MOSCI de leur confirmer qu'il souscrivait à sa requête tout en menaçant de refuser des demandes d'autorisation à venir.

Des reproches sans fondements


Selon la police du commerce, la distribution de documents sur la voie publique ne doit pas être diffamatoire, ni inciter à la haine ou à la violence ». Par un tour de passe-passe intellectuel digne du roman 1984 d'Orwell, l'office a voulu voir une infraction de ces règles dans un encadré du document dont voici le contenu :

Mahomet un prophète à l'historicité douteuse
La biographie de Mahomet a été rédigée près de 200 ans après son existence supposée. La communauté scientifique débat de son existence.
Mahomet se maria avec une fillette (Aïcha) lorsqu'elle n'avait que 6 ans. Il eut ses premières relations sexuelles avec elle lorsqu'elle avait 9 ans. Il serait aujourd'hui un pédophile (art.187 CP).
Il décima la tribu juive des Banu Qoraiza alors qu'il la contrôlait et vendit les femmes et enfants comme esclaves. Il serait aujourd'hui coupable de crime contre l'humanité (génocide et esclavagisme : art. 264 et 182 CP).
Il se maria avec sa belle-fille après avoir ordonné à son fils le divorce.


Un esprit sain aurait de la peine à comprendre en quoi ceci est un appel à la haine ou à la violence, compte tenu que le document ne vise qu'à exposer ce qu'est l'islam et à dénoncer ce à quoi mène l'imitation de Mahomet. Il ne pourrait en aucun cas être taxé de diffamation, car – n'en déplaise à l'OCI et à la police du commerce - seule une personne peut être diffamée et en aucun cas une religion-idéologie, qui plus est toutes les affirmations de cet encadré se basent sur des hadiths qui sont fièrement enseignés par l'islam lui-même.


Quand à se poser la question si Mahomet a réellement existé, il s'agit de la liberté scientifique consistant à pouvoir débattre librement de la véracité d'une légende qui ne trouve ses sources que dans les textes d'une religion et dont les faits allégués remonteraient à 14 siècles dans le passé.
Cet encadré est une petite partie des informations figurant sur le dépliant, il démontre que suivre l'exemple de Mahomet pousse au crime et à faire réfléchir sur la moralité du dogmatisme étroit de l'islam.


Quand à « Vérités sur l'islam », il s'agit d'un ouvrage scientifique sérieux
citant toutes ses sources exposant les fondements de l'islam et du droit musulman, et des sources, vecteurs et conséquences de l'islamisation sur lequel chacun pourra se faire son idée en le consultant : www.mosci.info/pdf/verites_sur_islam.pdf

Deux poids, deux mesures


Voyant ce que la police du commerce reproche au MOSCI, on est en droit de se demander pourquoi elle tolère toujours que le Coran soit vendu alors qu'il appelle lui-même de manière réitérée au meurtre et à la haine et qu'il affirme la supériorité des musulmans sur les non-musulmans à qui il nie le droit à la vie et qu'il compare à du bétail. Un Coran qui appelle aussi à désobéir à toute loi qui irait à l'encontre des préceptes de la charia, donc qui appelle les musulmans à ne pas respecter de nombreuses normes du droit suisse en se basant sur la suprématie de leurs normes religieuses.


Plus précisément :
• D'un côté, les musulmans ont toujours le droit de glorifier l'exemple de Mahomet comme celui du meilleur homme que chacun doit imiter, tout en citant ces aspects de sa vie qui, imités, poussent à adopter des comportements criminels sans se poser la moindre question (et ceux cités dans le dépliant ne sont que quelques exemples parmi tant d'autres).
• D'un autre côté, on conteste à d'autres de relever ce comportement sous un œil critique en relevant qu'il pousse à l'illégalité et de invite chacun à raisonner.
La police du commerce ne bascule-t-elle pas dans un arbitraire malsain ?


Propos d'un musulman contre le MOSCI :
« sale arabe » « je t'égorgerait si ce n'était pas le Ramadan »


Lors du stand du 29 août, un membre du MOSCI d'origine algérienne, s'est fait agresser par deux musulmans. Les deux agresseurs n'avaient pourtant reçu aucune documentation du MOSCI, mais se sont enragés par le simple fait qu'il existe un mouvement contre l'islamisation, affirmant que ses membres iront en enfer et clamant que la charia devra à terme s'appliquer en Suisse.
L'un des deux musulmans a dit au membre du MOSCI en question qu'il allait lui « casser les dents », l'autre qu'il l' « égorgerait si ce n'était pas le Ramadan » avant de le traiter de « sale arabe » (sic).
Une vingtaine de minutes plus tard, des œufs étaient lancés en direction des membres présents sur le stand sous les yeux de l'inspecteur de la police du commerce qui était de passage.

Ce n'était pas la première fois que des membres du MOSCI étaient la cible d'insultes racistes. En effet, ils avaient à plusieurs reprises traités en public de « sales juifs » (sic).

Le droit de connaître la vérité

Le MOSCI tient à ces acquis qui sont les fondements de notre société tels que l'Etat de droit, la démocratie et la liberté. De ce fait, il ne peut renoncer à dire la vérité, simplement parce que certaines vérités choquent et que des fonctionnaires despotiques préfèrent alors la politique de l'autruche. Le MOSCI est prêt à faire valoir ses droits en justice s'il le fallait, car chaque citoyen a le droit de connaître la vérité sur une doctrine qui les menace directement et relègue tous les non-musulmans à un rang d'être inférieur.
Ne pas l'affirmer serait accepter comme dans le roman d'Orwell que deux et deux font cinq.

En quel sens la police du commerce ne respecte-t-elle pas le droit ?

La liberté d'expression est garantie par l'art. 16 de la Constitution fédérale, ainsi que par l'art 10 de la CEDH et constitue de ce fait un droit fondamental. Au sens de l'art. 36 Cst fédérale, une restriction des droits fondamentaux nécessite une base légale ou un intérêt prépondérant. La restriction doit qui plus est être nécessaire et respecter le principe de proportionnalité.

La police du commerce semble prétendre que l'interdiction de la diffamation ou celle de l'incitation à la haine et à la violence permettraient de restreindre de la sorte la liberté d'expression au MOSCI en lui interdisant de tenir les dépliants et « Vérités sur l'islam » à disposition. Il a été vu plus haut que cette affirmation est sans queue ni tête et que de ce fait, il n'y a aucune base légale pour interdire ainsi la distribution.

Il n'y a aucun intérêt public prépondérant invocable ici et qui pourrait être protégé par la mesure que préconise la police du commerce.
En effet, le MOSCI n'a jamais vu quiconque réagir violemment suite à la lecture du fameux encadré vert des dépliants ou de « Vérités sur l'islam », les agresseurs et lanceurs d'œufs du 29 août (voir plus haut) n'ont par ailleurs pas eu connaissance desdits documents. L'interdiction de ces documents ne servirait donc à rien.

De toutes manières, même si l'interdiction avait dû être nécessaire, elle n'aurait cependant pas été proportionnelle, comme la police est largement en mesure d'intervenir en cas de débordements (ce qui est par ailleurs son devoir).

En outre, le droit à être informé n'est-il pas un intérêt public, condition du bon fonctionnement d'une démocratie ?

Il faut bien rappeler que les organes étatiques (tel que la police du commerce) ont pour devoir de garantir l'exercice des droits fondamentaux et non d'en être les fossoyeurs.


La lettre de la police du commerce ne prévoit aucune voie de recours et n'est pas une décision. Le MOSCI agit donc de plein droit en rejetant cette réclamation illicite qui demeure néanmoins une tentative d'intimidation.

Culpabiliser la victime ou comment justifier la violence

On en arrive donc à un raisonnement intéressant : la police du commerce veut limiter la liberté d'expression du MOSCI pour protéger l'ordre public en prétendant se prémunir ainsi des risques de réactions violentes d'islamistes.
Par une telle logique, elle se conforme à la volonté de l'OCI et considère que le MOSCI est coupable de s'être fait agresser. La responsabilité est donc mise sur le dos des victimes d'agression.
C'est exactement la même logique qui fait dire à certains musulmans endoctrinés que la femme qui ne porte pas le voile qui, un jour, se fait violée est coupable d'avoir suscité la convoitise des mâles en rut, considérant les bourreaux comme victimes.
Pourtant raisonner de cette manière ne fait qu'inciter les réactions islamistes violentes. En effet, du moment que les islamistes savent que plus ils réagissent avec violence, plus l'islam sera protégé, ils auront tout intérêt à cultiver la violence.
On comprend vite que cette attitude ne débouche à aucune solution.

Responsabiliser les coupables au lieu des victimes semble une solution plus logique. C'est ce type de solution qui serait adoptée avec l'application du principe de précaution à l'extrémisme religieux.
(voir l'article détaillé sur www.mosci.info/précaution.htm ).

Le MOSCI ne peut de son côté se résigner à renoncer à son droit le plus fondamental, qui plus est du fait que le dépliant en question et « Vérités sur l'islam » sont les documents les plus importants lors de la tenue de ses stands. S'il le faisait, il trahirait sa mission d'information du public sur la véritable nature de l'islam.
Chacun a en effet le droit de savoir ce qui est en passe de lui tomber sur la tête.

Le MOSCI doit être prêt financièrement à engager un recours en droit public pour faire valoir ses droits et ceux de chacun à être informés sur l'islamisation. Chaque don est une contribution indispensable et les surplus éventuels seront utilisés pour soutenir des causes du même type devant les tribunaux.

http://www.de-siebenthal.com/implantation-islam.htm

    Sur l'implantation de l'islam en Suisse et en Europe
    Mesdames et Messieurs les Députés, membres de l'Assemblée fédérale,

    la présence de nombreux demandeurs d'asile d'origine du Kosovo, musulmans, pose à nos autorités la question de l'implantation en Suisse d'une communauté musulmane de plus en plus importante et celle de savoir si une telle communauté peut être ou non réellement assimilable dans notre pays.

    Ce qui se passe en France par exemple mérite réflexion.
    Lettre de M. G. Tartar

    M. le Pasteur Georges Tartar ,1.49, rue.Bois-l'Evêque F-77380 Combs-la-ville

    qui a voué son activité à ce genre de question, a écrit récemment une lettre au Premier ministre, dont je vous soumets les extraits suivants:
    "Monsieur le Premier Ministre,

    J'ai l'honneur de vous écrire pour vous présenter certaines réflexions concernant la présence en France d'une importante communauté de musulmans, qui sont attachés à leurs religion, culture et traditions.

    Certains politiciens estiment que l'immigration est une chance pour la France.

    Cela est vrai, concernant les immigrants d'origine européenne, dont la culture est chrétienne, et qui ne sont pas hostiles à la culture française. L'histoire a montré qu'ilsfinissent par s'intégrer et se laisser assimiler, enrichissant la France par leur nombre, leur travail et leurs qualités.

    Or, il n'en est pas de même des immigrés musulmans. Leur intégration n'est pas facile, du fait qu'ils ont une culture différente et qu'ils craignent, en s'intégrant, de subir l'influence de la culture française qui n'est pas conforme à la législation islamique.

    L'Islam donne à ses adeptes la conviction profonde que la religion islamique est la seule valable devant Dieu, que les musulmans constituent la meilleure communauté religieuse, qui a reçu le droit de soumettre le monde à la loi coranique.

    Les musulmans sont attachés à leur religion et à leur communauté, dont ils ne veulent pas se séparer, de peur de perdre leur âme.

    L'infidélité à 1'islam est le péché le plus grave. Voilà pourquoi il y a peu de musulmans qui renoncent à la religion islamique. Ils naissent musulmans, veulent rester musulmans et mourir musulmans, comme le recommande le Coran.

    L'obstacle majeur à l'intégration des musulmans est d'ordre religieux.

    Les musulmans rejettent la culture française. Ils sont attachés à leur propre culture, et ils entendent non seulement la maintenir, mais aussi la propager.

    Voici, à cet égard, des extraits significatifs de l'ouvrage, «Traité moderne de théologie islamique», du Cheikh Si Hamza Boubakeur; ancien Recteur de l'Institut Islamique de Paris.

    «Il reste aux chrétiens une étape, la reconnaissance de la mission surnaturelle de Muhammad, comme prophète de Dieu, envoyé à tous les hommes, porteur d'un message, le Coran.

    «Pour les musulmans, il est absolument impossible de détacher Muhammad de leur profession de foi, alors qu'il est si facile aux chrétiens de reconnaître le charisme d'Ismaël et de conclure à la mission divine de Muhammad».

    Parlant de l'expansion de l'islam, il écrit:

    «Des prêtres, des religieuses s'islamisent, à l'instar des intellectuels, des ouvriers et des jeunes, hommes et femmes. Nous avons même servi de témoins, à la mosquée de Paris, à la conversion de milliers d'hommes et de femmes, de tout âge et de toute condition».

    C'est pour ces nouveaux musulmans et pour la jeunesse musulmane que l'auteur a décidé de publier son ouvrage.

    Voici encore ce que m'écrit un Cheikh musulman:

    «L'Islam est une religion agréée par Dieu. Un citoyen français musulman aime le pays où il se trouve. Il ne peut souhaiter que le bien pour tous ceux qui vivent, avec lui, du bien dans ce monde et dans l'autre. Il est en droit de leur proposer un nouveau modèle de société, inspiré par Muhammad, le Sceau de la prophétie.

    «La constitution nous accorde ce droit. Elle nous concerne. Tout fils de lIslam peut proposer à la société française un projet de société pour demain. Libre à la dite société de l'accepter ou de le refuser...

    (Conseil des Savants Musulmans en France)

    Les Cheikhs musulmans entendent islamiser la France, non par les armes, mais par le nombre, la force de leurs convictions et le maintien de leurs traditions. 2

    L'Islam en France pose des problèmes et il constitue un:

    - Défi au Christianisme, parce que l'Islam est une religion structurée, qui se réfère à une révélation coranique, qui s'est fixé pour objectif de restaurer la religion d'Abraham et de combattre la foi chrétienne.

    - Défi à la société française, parce que l'Islam n'est pas simplement une religion, mais il est aussi une «société», un état, qui entend imposer sa culture et la loi coranique.

    Les musulmans sont persuadés que cette «loi» est une révélation divine et constitue la voie du salut; voilà pourquoi le réveil religieux dans les pays islamiques se manifeste par une application stricte de la «charia».
    Au nom de Dieu tout puissant !

    Il s'agit dans notre constitution, de notre Dieu, fondateur visible de notre identité chrétienne, dont le 'largage"serait un reniement et une trahison. Un passage à l'islam ferait considérer Jésus-Christ comme un prophète, sans plus, négation inadmissiblé. Se croire abrité par une "laïcité" persévérante serait parfaitement vain; cette attitude par ailleurs est une source de faibIesse, car l'homme ne peut se passer de religion, et la force de l'islam peut séduire beaucoup de personnes. Par souci d'oecuménisme, on veut supprimer la croix; nous aurions bientôt le croissant. En Suisse, on ne semble guère redouter cette éventualité, mais gouverner, c'est prévoir ; laissons construire un peu partout des mosquées, des centres coraniques, en ignorant que le Coran précisément ressemble à "Mein Kampf "sous le rapport des intentions.

    Je continue ci-dessous la citation du Pasteur Tartar:

    "Le port du foulard est insignifiant en lui-même mais il révèle la volonté des musulmans de pratiquer leurs traditions. Il n'est que le prologue d'autres revendications auxquelles il faut s'attendre, par exemple, l'enseignement de la langue arabe dans le primaire; le respect de la non-mixité dans les écoles ; l'aménagement de locaux pour la prière, sur les lieux de travail; l'organisation d'écoles islamiques; et le moment viendra où sera créé un parti islamique, pour influencer la politique de la France.

    Certainement, des problèmes graves se poseront, d'autant plus que des politiciens propose-nt d'accorder le droit de vote à tous les étrangers, sans distinction, et que la nationalité française soit automatiquement accordée à tous ceux qui naissent en France, alors que certains d'entre eux n'ont manifestement ni l'amour de la France, ni le respect de sa culture et de ses valeurs démocratiques.

    Il faudrait aussi se demander s'il n'y a pas une arrière-pensée anti-chrétienne, chez ceux qui favorisent l'installation en France d'une importante communauté islamique, en vue de combattre l'influence de l'Eglise Catholique.

    Ces politiciens agissent comme des apprentis sorciers, favorisant une religion qui véhicule le fanatisme et inculque à ses fidèles un comportement incompatible avec les valeurs de la civilisation française.

    Certes, tous les musulmans ne sont pas des fanatiques. Il en est qui sont modérés, équilibrés, mais ils n'ont pas l'oreille du peuple, et le fanatisme n'est pas l'apanage des Chiites. En Egypte et ailleurs, les fanatiques sont sunnites.

    En France, les Démocrates et les Républicains ont réussi à imposer la séparation de l'Eglise et de l'Etat, à briser un certain cléricalisme ; mais bientôt ils seront confrontés à un fanatisme plus dur et agressif. Il est temps d'y penser et de voir comment réagir et que faire, face à l'Islam, envahissant et conquérant.

    Il faut distinguer, à ce sujet, l'attitude à avoir à l'égard des musulmans de l'attitude face à la religion islamique.

    Concernant l'attitude à l'égard des musulmans, on doit se rappeler constamment que les musulmans croient en Dieu, le même Dieu en qui croient les chrétiens et les juifs.4

    De ce fait, les musulmans sont des «frères» dans la foi en Dieu. Il y a à établir avec eux des relations amicales et fraternelles, à les accueillir à dénoncer toute attitude de racisme ou d'inimitié à leur égard.

    Les musulmans ne sont pas des adversaires ni des ennemis, mais des croyants à respecter, avec qui on peut collaborer et dialoguer.

    Quant à l'attitude face à la religion islamique, elle doit être objective et lucide, vigilante et active.

    D'une part, reconnaître ce qu'il y a de vrai, de beau et de valable en lIslam, ce qui est commun aux religions monothéistes.

    D'autre part, être conscient de l'hostilité de l'Islam à la foi chrétienne, des contre-vérités qu'il propage et de sa volonté d'hégémonie.

    L'Islam s'est réveillé et il reprend la conquête du monde. Il s'est installé en France, et il finira par s'imposer, à moins que les chrétiens ne se réveillent et agissent pour communiquer aux musulmans la connaissance de l'Evangile et leur inculquer les valeurs de tolérance et de respect des droits de l'homme, réalisant ainsi une coexistence harmonieuse islamo-chrétienne. 5
    Constituants naïfs

    La Suisse se prépare à adopter une nouvelle Constitution fédérale. Puissent les lignes ci-dessus et ci-dessous en influencer la teneur.

    - Vu la gravité du problème posé par l'implantation de l'islam en Europe et les intentions avouées des promoteurs,

    Ce qui se passe en Allemagne mériterait un examen semblable vu aussi la puissance démographique des musulmans, - vu leurs capacités financières,

    - vu la gravité des problèmes sociaux, causés par la délinquance juvénile par exemple,

    - vu la chute dramatique de l'indice de fécondité en Europe, sorte de suicide démographique,

    - vu les tendances visant à détruire encore plus les familles au sens propre,

    on peut se demander si une Constitution apte à défendre vigoureusement notre identité, sans tenir compte des modes délétères qui mutilent tant d'autres pays ravagés par les vices de toute espèce, ne serait pas hautement désirable.

    Si l'homme a des droits, dont on nous remplit les oreilles sans effet visible, il a bien plus des devoirs énoncés dans le Décalogue, qui devrait figurer sous une forme appropriée dans une Constitution.

    En examinant le projet de Constitution fédérale selon le texte émis par la chancellerie fédérale, on ne peut manquer de relever ses qualités dans l'ensemble comme dans le détail.

    Quelques remarques me semblent devoir être faites:
    Préambule:

    Le peuple et les cantons suisses

    ... Résolus à renouveler leur alliance pour renforcer la liberté, la démocratie, l'indépendance et la paix dans un esprit de solidarité et d'ouverture au monde

    ... nous sommes ici dans l'esprit du Contrat social de Jean-Jacques Rousseau, générateur comme on sait de totalitarisme (communiste par exemple). Liberté sans but commun apparent et démocratie sans recours à une raison adaptée à la Création. Pourquoi ne pas demander notamment la recherche du bien commun, de la convivialité?

    Il est bien fait mention (Art.8) de la famille, uniquement sous le rapport de l'égalité. Ne pas reconnaître l'importance capitale de la famille comme telle, avant même toute considération d'égalité, conduit, on commence à s'en apercevoir un peu partout à l'abandon des jeunes, à la délinquance juvénile, à la destruction de fait de la famille, à la destruction de la civilisation. Le fameux "potentiel féminin"n'est-il pas voué essentiellement (non exclusivement) à l'éducation de base des enfants? Dire que ceux-ci exercent eux-mêmes leurs droits (art.11) n'est concevable que si la famille est incapable de remplir son rôle séculaire et ne saurait corriger utilement les déviations.

    Jean de Siebenthal

    Prof. hon. EPFL, ancien membre de la

    Commission fédérale de maturité

     

    5.L'islam ayant le vent en poupe ne me semble guère vouloir adopter une telle ligne de conduite, face à la faiblesse des chrétiens.(ndlr)

     

     

     

     


Une belle histoire vraie

On raconte qu'une poule et ses poussins furent surpris par un incendie de prairie allumé par un cultivateur qui voulait se débarrasser des herbes sèches et des broussailles encombrant son champ. Les poussins, terrorisés par le feu, se réfugièrent sous les ailes de leur mère, si bien qu'elle ne put s'enfuir avec eux. Ne voulant pas les abandonner, elle se coucha sur eux, les protégeant de son mieux sous ses plumes. Et le feu passa. Lorsque le paysan la trouva un peu plus tard, la poule était morte asphyxiée et brûlée, mais tous les poussins étaient sauvés.

Elle avait donné sa vie pour eux.



(Esaïe 31.5).
31.5
Comme des oiseaux déploient les ailes sur leur couvée, Ainsi l'Éternel des armées étendra sa protection sur Jérusalem; Il protégera et délivrera, Il épargnera et sauvera.
31.6
Revenez à celui dont on s'est profondément détourné, Enfants d'Israël!
31.7
En ce jour, chacun rejettera ses idoles d'argent et ses idoles d'or, Que vous vous êtes fabriquées de vos mains criminelles.

Romains chapitre 5 verset 8
5.8 Mais Dieu prouve son amour envers nous, en ce que, lorsque nous étions encore des pécheurs, Christ est mort pour nous.

Sainte MARIE FAUSTINE KOWALSKA

1905-1938

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Soeur MARIE FAUSTINE, apôtre de la Miséricorde Divine, compte aujourd'hui parmi les Saints les plus célèbres de l'Église. Par son intermédiaire, le Seigneur Jésus transmet au monde entier Son grand message de la Miséricorde Divine et montre un modèle de perfection chrétienne fondée sur la confiance en Dieu et sur une attitude miséricordieuse envers le prochain.

Elle est née le 25 août 1905, troisième des dix enfants de Marianna et Stanisław Kowalski, agriculteurs dans le village de Głogowiec. Au baptême, dans l'église paroissiale de Świnice Warckie, elle a reçu le prénom d'Hélène. Depuis son enfance, elle se distingua par l'amour de la prière, l'assiduité, l'obéissance et par une grande sensibilité à la misère des hommes. A neuf ans, elle a fait sa Première Communion qu'elle a profondément vécue, consciente de la présence de l'Hôte Divin dans son âme. Elle a fréquenté l'école pendant moins de trois ans. Adolescente, elle a quitté la maison familiale pour gagner sa vie et pour aider ses parents comme servante dans des familles aisées à Aleksandrów, Łódź et Ostrówek.

Elle a senti la vocation dans son âme dès l'âge de sept ans, mais ses parents n'étant pas d'accord pour qu'elle entre dans les ordres, elle a essayé d'étouffer cette voix intérieure. Cependant, exhortée par la vision du Christ souffrant, elle est partie pour Varsovie où, le 1er août 1925, elle a rejoint la Congrégation des Sœurs de Notre Dame de la Miséricorde. Devenue Sœur Marie Faustine, elle a passé au couvent treize ans, en remplissant les fonctions de cuisinière, de jardinière et de Sœur portière dans plusieurs maisons de la Congrégation, le plus souvent à Płock, Wilno et Cracovie.

Rien ne trahissait à l'extérieur sa vie mystique d'une extrême richesse. C'est avec zèle qu'elle remplissait toutes ses tâches, elle observait fidèlement les règles, recueillie et silencieuse, mais en même temps naturelle, pleine d'un amour bienveillant et désintéressé. Sa vie, très ordinaire, monotone et grise en apparence, cachait la profondeur extraordinaire de l'union à Dieu.

Sa spiritualité reposait sur la Miséricorde Divine à laquelle elle réfléchissait et qu'elle contemplait dans la parole de Dieu et dans l'aspect quotidien de sa vie. La connaissance et la contemplation du mystère de la Miséricorde Divine développaient chez elle une attitude de confiance d'enfant face à Dieu et de miséricorde envers les autres. Ô mon Jésus, chacun de Tes saints reflète en sa personne l'une de tes vertus, moi, je désire refléter Ton Cœur compatissant et plein de miséricorde, je veux le glorifier. Que Ta miséricorde, ô Jésus, soit imprimée dans mon cœur et dans mon âme, tel un sceau, ce sera là mon emblème en cette vie et en l'autre (P.J. 1242). Sœur Marie Faustine était une fidèle fille de l'Église qu'elle aimait comme une Mère et comme le Corps Mystique de Jésus Christ. Consciente de son rôle au sein de l'Église, elle a collaboré avec la Miséricorde Divine dans l'œuvre du salut des âmes égarées. Sur le souhait et en suivant l'exemple du Seigneur Jésus, elle a sacrifié sa vie en holocauste. Dans sa vie spirituelle, elle se distinguait aussi par son amour de l'Eucharistie et par sa dévotion profonde pour Notre Dame de la Miséricorde.

Les années passées au couvent abondaient en grâces extraordinaires: révélations, visions, stigmates cachés, participation à la Passion du Seigneur, don de bilocation, de pénétrer le cœur des autres, de la prophétie, ou bien le don rarissime de fiançailles et d'épousailles mystiques. Le vif contact avec Dieu, Notre Dame, les anges, les saints, les âmes au purgatoire – tout cet univers surnaturel –  lui apparaissait comme étant non moins réel et vrai que celui qu'elle percevait par ses sens. Malgré cette abondance de grâces extraordinaires accordées, elle savait que celles-ci ne décidaient pas de l'essence de la sainteté. Ce ne sont ni les grâces, ni les apparitions, ni les ravissements, ni aucun don accordé qui la rendent parfaite, mais l'union intérieure de mon âme avec Dieu. Ces dons ne sont que des ornements de l'âme, mais ils ne constituent ni le contenu, ni la perfection. Ma sainteté et ma perfection consistent en une étroite union de ma volonté avec celle de Dieu (P.J. 1107).

Sœur Marie Faustine a été élue par le Seigneur Jésus secrétaire et apôtre de Sa Miséricorde pour transmettre au monde entier son grand message. Dans l'ancien Testament, lui dit-Il, j'ai envoyé à mon peuple des prophètes et avec eux la foudre. Aujourd'hui, je t'envoie vers toute l'humanité avec ma miséricorde. Je ne veux pas punir l'humanité endolorie, mais je désire la guérir en l'étreignant sur mon cœur miséricordieux (P.J. 1588).

La mission de Sœur Marie Faustine consistait en trois tâches:

– rendre proche et annoncer au monde entier la vérité révélée dans les Écritures Saintes sur l'amour miséricordieux de Dieu envers tout homme,

– implorer la Miséricorde Divine pour le monde entier, en particulier pour les pécheurs, notamment par la pratique des formes nouvelles, annoncées par le Seigneur Jésus, du culte de la Miséricorde Divine, qui sont les suivantes: le tableau du Christ avec l'inscription Jésus, j'ai confiance en Toi! , la Fête de la Miséricorde Divine le premier dimanche après Pâques, le Chapelet à la Miséricorde Divine et la prière à l'Heure de la Miséricorde Divine (15 H). Le Seigneur Jésus liait à ces formes du culte, ainsi qu'à la propagation de la dévotion à la Miséricorde, de grandes promesses à condition de se fier à Dieu et de pratiquer un amour actif envers le prochain,

– la troisième tâche que comportait la mission de Sœur Marie Faustine consistait à inspirer le mouvement apostolique de la Miséricorde qui est chargé de propager et d'obtenir par la prière la Miséricorde Divine pour le monde et qui tend à la perfection sur le chemin montré par la Bienheureuse Sœur Faustine. Ce chemin est celui d'une confiance d'enfant en Dieu, laquelle s'exprime dans l'accomplissement de Sa volonté et dans une attitude de miséricorde envers les autres. A l'heure actuelle, ce mouvement au sein de l'Église concerne des millions de personnes à travers le monde, à savoir des congrégations, des instituts laïques, des prêtres, des confréries, des associations, différentes communautés d'apôtres de la Miséricorde Divine et des particuliers qui se chargent, à titre individuel, des tâches transmises par le Seigneur Jésus par l'intermédiaire de Sœur Marie Faustine.

Le message de Sœur Faustine a été noté dans son Petit Journal qu'elle a rédigé par la volonté du Seigneur Jésus et de ses confesseurs. Elle y a fidèlement noté tous les souhaits de Jésus, de même qu'elle a décrit l'union intime de son âme avec Dieu. Secrétaire de mon plus profond mystère, disait le Seigneur Jésus à Sœur Faustine, ton devoir est d'écrire tout ce que je te fais connaître à propos de ma miséricorde au profit des âmes qui en lisant ces écrits seront consolés et auront le courage de s'approcher de moi (P.J. 1693). Cet ouvrage nous rend proche d'une manière extraordinaire le mystère de la Miséricorde Divine. Il enchante non seulement les gens simples, mais aussi les scientifiques qui y découvrent une source supplémentaire de recherche théologique. Le Petit Journal a été traduit en plusieurs langues, entre autres en anglais, allemand, italien, espagnol, français, portugais, russe, hongrois, tchèque et slovaque.

Ravagée par la maladie et par de nombreuses souffrances qu'elle a supportées en tant que sacrifice bénévole pour les pécheurs, entièrement épanouie spirituellement et unie à Dieu, Sœur Marie Faustine est morte à Cracovie le 5 octobre 1938, âgée à peine de 33 ans. La gloire de la sainteté de sa vie a crû rapidement avec la propagation de la dévotion pour la Miséricorde Divine et au fur et à mesure des grâces obtenues par son intercession. De 1965 à 1967, à Cracovie s'est déroulé le procès diocésain sur sa vie et ses vertus et en 1968, à Rome, a été ouvert le procès de béatification, clos en décembre 1992. Le 18 avril 1993, sur la Place Saint-Pierre de Rome, le Saint Père Jean Paul II a procédé à l'acte de sa béatification.Ses reliques reposent au sanctuaire de la Miséricorde Divine de Cracovie-Łagiewniki.

Homélie du Saint-Père

http://www.faustina.ch/index_fr.htm